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Verliere mich. Nicht.

 

Sage und Luca: Sages Vergangenheit holt sie ein und alles scheint in die Brüche zu gehen. Kann die Liebe zwischen den beiden wirklich jedes Hindernis überwinden?

ISBN: 978-3-7363-0549-6

Preis: 12,90 €

Autorin: Laura Kneidl

Format: Paperback

Reihe: Diologie

Erscheinung: 26.01.2018

Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Verlag: Lyx

Genre: New Adult

Rezensionsexemplar: Nein

Wo kann ich es kaufen: Amazon, Thalia, Hugendubel, Lyx

 

 

Klappentext:

Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage’ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?

 

 

Meinung:

Der zweite Teil der Diologie setzt genau da an, wo der erste aufgehört hat. Es war leicht sich wieder in die Geschichte einzufinden, auch ohne große Einleitung. Sage und Luca sind nicht mehr dieselben, die sie noch zu Anfang waren.  Doch Sages Vergangenheit ist plötzlich wieder sehr präsent und lässt sie in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Statt sich Luca zu öffnen, stößt sie ihn weg und auch Luca verschließt sich vor ihr.  

Für mich ist das als Leser sehr gut nachvollziehbar, denn Veränderungen, besonders in der Weise, die Sage durchmacht, brauchen Zeit. Die Gefahr, die vom Antagonisten ausgeht, ist  hauptsächlich nur unterschwellig spürbar, aber eigentlich geht  es in dieser Geschichte ja nicht darum ihn zu besiegen, sondern erstmal muss Sage ihren inneren Kampf gewinnen. 

Während das erste Buch  auskommt, ohne die typischen Trinkspiele, die ich aus anderen College-Büchern kenne, beinhaltet der zweite Teil ebendiese. Ehrlich gesagt habe ich das im ersten Teil absolut nicht vermisst und bin der Meinung, dass dies nur das Niveau der Geschichte senkt. Jeder der Liebeskummer schon einmal hatte, (ja, auch ich) weiß, dass man zu diesem Zeitpunkt  nicht unbedingt schlaue Entscheidungen trifft. Für mich hat  dieses Verhalten aber nicht zu Sage gepasst. Hier wirkt sie  sehr unselbstständig und, anstatt ihre untragbare  Wohnsituation ernsthaft zu regeln, verfällt sie in ein kindisches Verhalten.

Auch, dass sie wieder in die WG zieht, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich hätte es lieber gesehen, wenn sie erstmal ihren eigenen Weg gegangen wäre, ohne so sehr, auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein.    

Nach und nach nähern sich Luca und Sage wieder an und die Liebesgeschichte hat mich sofort wieder in ihren Bann gezogen. Mit der Unterstützung von Luca schafft Sage etwas, dass sie niemals für möglich gehalten hat und dieser wichtige Schritt rundet die Charakterentwicklung von ihr ab. 

Auch wenn ich den zweiten Teil etwas schwächer fand als den ersten, hat mir die Diologie insgesamt sehr gut gefallen. 

Vier Blumen dafür: 

 

 

Die Diologie:

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