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Der letzte erste Blick

 

Die Geschmäcker sind verschieden. Viele mögen dieses Buch sehr sehr gerne, bei mir wollte der Funke leider nicht überspringen. 

ISBN: 978-3-7363-0412-3

Preis: 10,00

Autorin: Bianca Iosivoni

Format: Taschenbuch

Reihe: Firsts-Reihe, bestehend aus 4 abgeschlossenen Geschichten

Erscheinungstag: 24.04.2017

Empfohlenes Alter: ab 16

Verlag: Lyx

Genre: New Adult

Rezensionsexemplar: Nein

Wo kann ich es kaufen: Amazon, Thalia, Hugendubel

 

Klappentext:

Manchmal genügt ein einziger Blick …
Das Einzige, was Emery Lance sich wünscht, als sie ihr Studium in West Virginia beginnt, ist ein Neuanfang. Sie möchte studieren, und zwar ohne das Gerede, das Getuschel und die verurteilenden Blicke der Leute zu Hause. Dafür nimmt sie sogar in Kauf, dass sie mit dem nervigsten Kerl aller Zeiten in einer WG landet. Doch es kommt schlimmer: Dessen bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen. Dabei gehört er zu der Sorte Mann, von der Emery sich unbedingt fernhalten wollte: zu gut aussehend, zu nett, zu lustig. Und eine große Gefahr für ihr ohnehin schon zerbrechliches Herz …
Meinung:
Das Buch, aus der Feder, von Bianca Iosivoni, besitzt eigentlich alle Merkmale, die für mich ein perfektes Buch ausmachen:
Ich liebe Bücher aus dem Genre New Adult, besonders die, die aus zwei Ich-Perspektiven geschrieben sind. Die weibliche Hauptfigur hat Charakter und einen super tollen Modegeschmack. Auf ihre pinken Haarspitzen stehe ich auch total. Die männliche Hauptfigur ist sehr lieb und kann dennoch den Schalk in sich zeigen.
Es spielt am College! Das Cover ist super, genau wie der Titel und dennoch … hat mich die Geschichte rund um Emery und Dylan einfach nicht gepackt.
Zu Anfang kam ich einfach nicht so gut rein. Ich hatte Schwierigkeiten mit dem Verhalten von Emerys Mitbewohner und anderen Kerlen, die sie auf dem College kennenlernte. Auch Dylan war mir nicht gleich sympathisch. Die Dialoge empfand ich als etwas oberflächlich und ließen sich nicht so flüssig lesen.
Aber je mehr ich las, desto besser gefiel mir das Buch und als Emery ihre Freunde auf einen Ausflug begleitete, dachte ich das Eis wäre gebrochen… 
Besonders gut gefiel mir, dass die  Geschichte lockerer wurde und das Knistern zwischen Dylan und Emery zunahm. Die beiden lieferten sich neckische Wortgefechte. Sie zeigten mehr Charakter als bisher und auch mit den Nebenfiguren wurde ich langsam warm.  Jedoch legte sich meine Begeisterung schnell wieder. Das lag einerseits an den Streichen, die Emery und Dylan sich spielten und einfach nicht aufhören wollten und das obwohl sie nicht sehr originell waren und andererseits an den herannahenden Konflikt, der für mich dramatischer dargestellt wurde, als er war. 
Das Buch zog sich. Das änderte sich auch nicht, als Emery von ihrer Vergangenheit eingeholt wurde.
Für eine süße Liebesgeschichte, die mich nicht so mitreißen konnte, gibt es drei Blumen.
Die Firsts-Reihe auf einen Blick…

 

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